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(Remseck, 15.02.2020), Seniorennachmittag und Theaterabend sind in Remsecks Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Unter der Regie von Patrick Leitenberger und mit der Unterstützung durch Sandra Oßwald und Renate Maute als Souffleusen, liefen die Laiendarsteller mit dem Stück „Crazy Days im Altenheim“, ein Lustspiel in zwei Akten von Karin Eichenberger und Franziska Rupf, ins schwäbische übertragen von Patrick Leitenberger, zur Höchstform auf. Nach dem Theaterstück rockte „The Pianoman“ die Halle.

Vor jeweils voll besetztem Haus durfte der Vorsitzende Dietmar Krause am vergangenen Samstag den diesjährigen Seniorennachmittag und später den Theaterabend eröffnen. In seinen kurzen Ansprachen hob Krause die Bedeutung dieses kulturellen Ereignisses für Remseck hervor. Zwischenzeitlich sind beide Veranstaltungen eine liebgewonnene Tradition und begeistern immer wieder aufs neue die Gäste. Leider konnten nicht alle Kartenwünsche berücksichtigt werden. An die Darsteller stellt dieser Tag immer höchste Ansprüche, denn zwei Vorstellungen an einem Tag verlangen von den Akteuren höchste Konzentration.

Im Anschluss bot der DJ und Sänger „The Pianoman“ alles was das Herz begehrte, im Nu war die Tanzfläche voll und die Gemeindehalle bebte in ihren Grundfesten. Vom Walzer, über „Highway to hell“, für jeden hatte er das Passende auf Lager. So etwas hat man schon lange nicht mehr erlebt. Die wohl sortierte TSV – Bar bot den Feierbiestern eine Vielzahl von Erfrischungen. Alle waren sich zum Schluss einig: ein rundum gelungener Abend, oder auf Neudeutsch ein „geiler“ Abend - oder wie bemerkte ein Besucher treffend: „der TSV hat nicht nur gute Sportangebote, die können auch richtig feiern, ihr seid der geilste Verein in Remseck.“

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Helferinnen und Helfern, ohne die  eine solche Veranstaltung nicht machbar wäre. Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Remseck für die Unterstützung des Seniorennachmittags sowie an die Volksbank Remseck für die finanzielle Zuwendung und den Kartenvorverkauf. Ebenso ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Elektro Ziegler welche den Vorverkauf in Neckargröningen übernommen hat.

Zum Stück:

Im Altenheim Sonnenberg herrscht Tag für Tag derselbe Trott; Zeit und Langeweile ohne Ende. Als ein Neuer, nämlich Peter Berger (Ralf Schoch-John) gebracht wird, der im Rollstuhl sitzt und schwerhörig ist, hat eigentlich keiner Lust, sich mit ihm abzugeben. Die resolute Pflegefachfrau Elsa Grottenmeier (Elke Böhringer) befiehlt den Bewohnern, ihn zu integrieren, was dem barschen Josef Hofmeister (Gerhard Leitenberger) und dessen Ehefrau Lieschen (Dunja Leitenberger) gar nicht gefällt. Die belesene Hobbygärtnerin Mathilda von der Flüh (Annemarie Flöß) ist die Einzige, die sich mit ihm abgibt, so dass der ängstliche Franz Fuchs (Peter Hengerer) bald eifersüchtig wird. Ansonsten ziehen sich die Tage wie immer öde dahin.

Bis die Heimärztin Dr. Wegener (Julia Köpke) mit ihren dubiosen Crazy-Day-Tabletten plötzlich Schwung in die Bude bringt. Fader Alltag war gestern – jetzt beginnen die Crazy Days und nichts ist mehr wie es war. Eigentlich sollten die Tabletten nur die Schmerzen lindern, doch diese Pillen können viel mehr! Coole Sprüche gehören nun zur Tagesordnung und die Insassen haben Power ohne Ende. Elsa ist der Verzweif-lung nahe und Dr. Wegeners Nebenverdienst läuft wie geschmiert. Eigentlich gibt es hier keine Verlierer – oder doch? Denn plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Vertreter der Ärztekammer, Herr Dr. Karl Neumeier (Valentin Köpke) auf. Das dicke Ende kommt dann Knall auf Fall und alle erleben eine böse Überraschung. Die korrupte Frau Dr. Wegener fand sich plötzlich in Handschellen wieder, denn der fast taube Peter Berger entpuppte sich als ein verdeckter Ermittler und nahm die Verbrecherin fest.