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Ab dem Schuljahr 2019/2020 bieten die Sportvereine in Remseck e.V. in ausgewählten Kindergärten das Pfiffix mini Programm der mhplus Krankenkasse an.

 

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"Wir beim SVR sind davon überzeugt, dass PFIFFIX mini den Kindern genau das geben kann, was heutzutage etwas zu kurz kommt. Das spielerische Erleben Körper- und Bewegungserfahrungen und die gleichzeitige Schulung von Koordination und Motorik. Deshalb sind wir als SVR und zertifizierter PFIFFIX-Dienstleister in Remsecker Kinderbetreuungseinrichtungen unterwegs." ~ SVR, J. Mörbe

 

 

PFIFFIX

 

Mit PFIFFIX bewegt sich was
Alle Themen werden den Kindern in erlebnisorientierten und spielerischen Lehrmethoden nahegebracht. In 25 Einheiten erleben die Kinder gemeinsam mit PFIFFIX verschiedenste Abenteuer. Die Reisen durch unterschiedliche Freundewelten mit differenzierten Schwerpunkten werden auch für die Kleinsten zum unvergesslichen Erlebnis. 


Es gibt fünf ineinandergreifende Themenbereiche. Das Handlungsfeld Bewegung wird dabei präferiert und umfasst drei Bereiche mit den Inhalten Koordination, Kondition sowie Kommunikation und Sozialverhalten. Die weiteren Themenbereiche sind in den Handlungsfeldern Ernährung sowie Stressbewältigung und Entspannung angesiedelt. 

  

Hintergrundinformationen zu PFIFFIX (Quelle: mhplus Krankenkasse):

In Schule und Kita mehr bewegen

„PFIFFIX“ macht Kinder spielend fit

„Kinder finden am besten auf dem kleinen Umweg über Spiel und Spaß zu einer gesunden Lebensweise“. Davon ist Sascha Brandenburger, Experte für Gesundheitsförderung bei der mhplus Krankenkasse überzeugt. „Und nicht nur das „Wie“ ist entscheidend, wenn es darum geht, möglichst viele Kinder für einen gesunden Alltag zu begeistern. Auch das „Wo“ ist grundlegend“, ergänzt der Gesundheitsförderer. Darum hat die mhplus Krankenkasse „PFIFFIX“ ins Leben gerufen. Das Programm zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung erreicht Vor- und Grundschulkinder dort, wo sie sich alle treffen: in Kita und Schule. Einbezogen in das Programm werden auf diesem Weg auch die Eltern und Pädagogen.

Bei den „PFIFFIX“-Treffen in Schule und Kita nehmen speziell ausgebildete „PFIFFIX“-Coaches die Kinder unter ihre Fittiche. Mit erlebnisorientierten und spielerischen Angeboten sorgen sie neben dem körperlichen auch für das psychische und soziale Wohlbefinden der Kinder. Die Kinder sind dabei unterwegs in phantasievollen Themenwelten. Als plüschig-liebenswerter Botschafter des Programms immer mit von der Partie ist das kleine blaue Murmeltier namens „PFIFFIX“. Begleitet von dem kleinen Murmeltier entdecken die Kinder gemeinsam, wie viel Spaß es macht, miteinander zu toben und dabei ganz nebenbei Gleichgewicht, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Konzentration sowie die Geschicklichkeit zum Beispiel beim Fangen, Klettern, Werfen und Springen zu üben. Sascha Brandenburger berichtet aus den Erfahrungen von über 750 Gruppen in über 80 Schulen und 50 Kindergärten: „Bei allen Aktivitäten genießen die Kinder das lebhafte Miteinander und freuen sich, nachdem sie sich ausgetobt haben, auch gemeinsam zu entspannen.“

Freizeitverhalten: Laptop und Fernseher statt Toben 

Wie notwendig diese Bewegungsangebote für Kinder sind, zeigt eine Studie der mhplus. Nach Angaben ihrer Eltern sitzen 40 Prozent der Kinder in ihrer Freizeit lieber drinnen vor dem Laptop oder Fernseher, statt mit Freunden draußen herumzutoben. Obwohl die Eltern dieses Freizeitverhalten nicht gutheißen, greifen 86 Prozent der Eltern hier nicht ein. Ihre Kinder sollen selbst entscheiden, was sie nach Kindergarten oder Schule machen wollen. Diese Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Studie der mhplus Krankenkasse unter 1.000 Müttern und Vätern in Deutschland geben einen Hinweis auf das Ausmaß der Bewegungsdefizite.

Bewegungsmangel kann Kinder krank machen

Die Brisanz des Themas bestätigt auch Prof. Henry Schulz, Professor für Sportmedizin und Sportbiologie an der TU Chemnitz: „In den vergangenen 10 bis 15 Jahren haben körperliche und psychische Probleme insbesondere aufgrund von Bewegungsmangel deutlich zugenommen. Dies zeigt sich beispielsweise in motorischen Defiziten, Konzentrationsschwächen und Verhaltensauffälligkeiten sowie Übergewicht.“ Der Mediziner sieht hier nicht nur die Eltern, sondern auch die Schulen in der Pflicht, Kinder für Bewegung und Sport zu begeistern: „Das ideale Alter für das Erlernen eines gesundheitsbewussten Verhaltens liegt zwischen fünf und zehn Jahren. Dann kann man Kinder erreichen und beeinflussen.“ Schulen könnten mit gezielten Programmen zur Bewegung und Ernährung zumindest auch ein Stück weit Defizite im Elternhaus ausgleichen und für Chancengleichheit in der Gesundheit sorgen.

Viele Kinder in Baden-Württemberg kennen „PFIFFIX“ schon

Viele Schulen und inzwischen auch Kindergärten zeigen sich offen, diese Herausforderung anzunehmen. Über 100 Gruppen sind allein in Baden-Württemberg an fast 30 Grundschulen und mehr als 20 Kindergärten mit „PFIFFIX“-Angeboten am Start. Die Kosten für die Umsetzung des Konzeptes übernimmt die mhplus Krankenkasse. Möglich und gefördert wird dies durch das sogenannte Präventionsgesetz, das für entsprechende Gesundheitsförderungskonzepte den Kassen finanzielle Mittel zuweist.

Spezielle „PFIFFIX“-Konzepte gibt es jeweils für die Gruppe der Vorschulkinder, die Gruppe der Erst- und Zweitklässler sowie die Gruppe der Kinder in der dritten und vierten Klasse. Das Konzept für die Vorschulkinder wurde mit Unterstützung des SSC Karlsruhe entwickelt und erprobt. Bei der Entwicklung der Angebote für Grundschüler unterstützten die Kinder & Jugendsportschule Nordrheinwestfalen und die TU Chemnitz.